WDS
- Images sind ganz einfach per Netzwerkboot zu installieren
- Geschwindigkeit bei guter Netzwerk–Qualität bis zu 5 mal schneller als bei normaler Installation
- Einmaliger Installationsaufwand sehr hoch da lange Wartezeiten
- Image nur mit großem Aufwand veränderbar
Für welche Anwendungen ist WDS optimal?
Einmaliges Ausrollen eines neuen OS wenn Geschwindigkeit die wichtigste Vorgabe ist, benutzerfreundlich da kein Eingreifen erforderlich ist.
Für was ist WDS nicht geeignet?
Sollte nicht bei jedem PC die gleiche Anforderungen bestehen - ist der Aufwand die PC’s zu „personalisieren“ relativ hoch, bzw muss „händisch“ erfolgen. Ein weiteres Problem bei WDS ist, dass wenn ein neues Programm verfügbar ist bzw. benötigt wird, oder es einfach nur eine neue Version gibt, wieder alles neu zu installieren ist.
Features MDT 2010
- Es wird ein kleines 150 MB Image erstellt in dem sämtliche Infos liegen
- Installation erfolgt über Netzwerkshares
- Als Medium kann WDS dienen oder aber auch eine CD bzw. USB Stick für das kleine Image
- Einmaliger Installationsaufwand ähnlich hoch wie bei WDS
- Programme werden nach der OS Installation je nach Auswahl installiert
- Image leicht anpassbar da Programme einzeln installiert werden und nicht im Image eingebunden sind.
- Installation ist zwar selbstständig am Anfang braucht es aber ein paar Eingaben
- Kann ohne weitere Probleme eine Migration inklusive Datenmitnahme von XP bzw. Vista auf Windows 7 bewerkstelligen.
Für welche Anwendungen ist MDT optimal?
Installation von Clients und Migrationen von XP und Vista auf Windows 7. Kann für alles eingesetzt werden für was WDS auch eingesetzt wird. Klarer Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit der Installation und dass das Einbinden neuer Programme & Servicepacks wesentlich weniger Installationsaufwand benötigen als bei WDS.
Für was eignet sich MDT nicht?
Wenn Geschwindigkeit eine große Rolle spielt und viele Geräte auf einmal installiert werden sollen, ist MDT aufgrund des minimal größeren, administrativen Aufwands und der längeren Installationszeit nicht zu empfehlen.
Empfehlung ASCUS IT
ASCUS empfiehlt eine geschickte Mischung aus beiden Varianten. Man erstellt ein Basis Image mit den Programmen bei denen sich nichts ändert. Danach wird dieses Image im MDT 2010 eingebunden, sodass variable oder kleinere Programme (Adobe, Zip-Tools, Communicator, Office (wegen eventueller, unterschiedlicher Versionen), Visio, Project, etc…. einfach nach Bedarf auswählen und automatisiert installieren lassen kann. Gestartet wird das Image dann per WDS über das Netzwerk (PXE)
Somit können die Vorteile beider Tools genutzt werden und man geht den perfekten Mittelweg aus Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit.